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Sozialerziehung und Persönlichkeitsbildung

Das Kind soll lernen:

  • Beziehung zum Personal aufzubauen
  • Kontakte zu anderen Kindern zu knüpfen
  • ein Wir-Gefühl zu entwickeln
  • Freundschaften zu schließen
  • eigene Gefühle zu entwickehı und zu äußern
  • eigene Bedürfnisse und Interessen mitzuteilen
  • einander zu akzeptieren
  • hilfsbereit zu sein
  • eigene Schwächen und Stärken zu akzeptieren zu teilen
  • Ordnung zu halten
  • Verantwortung für andere zu übernehmen
  • Mit Auseinandersetzungen richtig umgehen zu können
  • Konflikte lösen

So setzen wir es um:

  • tägliches Miteinander im Freispiel
  • situationsorientierte Besprechungen im Morgen- und Stuhlkreis
  • alltägliche gemeinsame Aufgaben (Essen, Aufräumen, Anziehen.)
  • den Kindern etwas zutrauen und Vertrauen in sie haben
  • Aufgaben an die Kinder übertragen
  • bei Konflikten nicht gleich einschreiten, erst Lösungsmöglichkeiten abwarten
  • über Probleme gemeinsam reden und nach verschiedenen Lösungen suchen
  • große Kinder helfen den Kleinen
  • gemeinsame Feste und Feiern planen und veranstalten
  • selbst Vorbild sein im Umgang mit Kindern, Eltern, Kollegen...

Kognitive Erziehung

Das Kind soll lernen:

  • mit allen Sinnen wahrzunehmen
  • Zusammenhänge zu erfassen
  • logisch zu denken
  • sich etwas zu merken
  • Anweisungen zu erfassen und durchführen zu können
  • Arbeitsschritte richtig zu ordnen
  • Verschiedene Dinge hintereinander ausführen zu können
  • Gelerntes wiederzugeben.

So setzen wir es um:

  • Spiele mit gezieltem Lerninhalt (Lernspiele, Farbspiele, Wahrnehrnungsspıele, Konzentrationsspiele, Gedächtnisspiele. . .)
  • Fingerspiele, Reime, Gedichte ~
  • Zuordnungsspiele
  • Bilderbuchbetrachtung
  • Geschichten erzählen Lmd nacherzählen lassen
  • Selbständige Ausführungen von Aufgaben
  • Sinnes - Übungen und Spiele
  • Projekt Zahlenland

Spracherziehung

Das Kind soll lernen:

  • sich mitzuteilen
  • sich sprachlich auszudrücken
  • ganze Sätze zu sprechen
  • zuzuhören
  • Die Stimme richtig einzusetzen
  • Reime, Lieder, Fingerspiele verstehen zu können und wiederzugeben
  • Büchern und Geschichten folgen zu können
  • Geschichten nachzuerzählen
  • Die verschiedenen Punkte des Sprachprogramms zu erfassen

So setzen wir es um:

  • deutliches Sprechen miteinander
  • aussprechen lassen
  • den Kindern zuhören
  • Lob beim richtigen Sprechen
  • Falsches richtig stellen, ohne zu tadeln
  • Möglichkeiten zum Nachfragen geben
  • hin und wieder neue Ausdrücke einführen
  • Vorlesen von Bilderbüchem und Geschichten
  • Sprachspiele durchführen
  • Unterschiede zwischen Dialekt und Schriftsprache aufzeigen
  • In der Vorschule nehmen die Kinder an einem Sprachprogramm teil

Kreative Erziehung

Das Kind soll lernen:

  • Freude am eigenen Tun zu bekommen
  • verschiedene Materialien kemıen zu lernen und zu unterscheiden
  • die verschiedenen Materialien wahrzunehmen und auszuprobieren
  • selbständig und frei arbeiten zu können
  • eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen
  • spielerisch gestalten zu können
  • mit Klebematerial umzugehen

So setzen wir es um:

  • verschiedene Materialien anbieten
  • mit Material zu experimentieren
  • Kinder motivieren und auch selbst mitgestalten
  • Kreatives Tun durch Lob unterstützen
  • Arbeiten der Kinder akzeptieren und nicht verändem
  • Schneidarbeiten der Kinder nicht nach schneiden

Naturwissenschaftliche Erziehung

Das Kind soll lernen:

  • einen behutsamen Umgang mit der Natur
  • die Umwelt sauber zu halten
  • Mülltrennung zu praktizieren
  • mit Naturmaterialien umzugehen
  • Naturvorgänge zu beobachten
  • einfache Sachzusammenhänge zu erkennen und zu begreifen
  • Natur mit allen Sinnen erleben und erfahren

So setzen wir es um:

  • Mülltrennung, entsprechende Abfalleimer beachten
  • Sachbücher zu bestimmten Themen
  • Spaziergänge in der Natur
  • Naturmaterialien sammeln
  • Naturtag (1x wöchentlich)
  • den Jahresthemen entsprechende Angebote

Musikalische Erziehung

Das Kind soll lernen:

  • verschiedene Lieder zu singen
  • Töne zu erkennen
  • Orff-Instrumente zu spielen und zu benennen
  • mit Klängen, Rhythmen und Melodien umzugehen
  • Musik zu genießen
  • Sich bei Musik zu entspannen

So setzen wir es um:

  • anbieten von verschiedenen Orff-Instrumenten
  • Lieder singen
  • Klanggeschichten
  • Rhythmen nachmachen lassen
  • Klänge und Geräusche wahrnehmen und unterscheiden lassen

Bewegungserziehung

Das Kind soll lernen:

  • Freude an der Bewegung zu haben
  • sich selbst wahrzunehmen
  • den eigenen Körper selbst einschätzen zu lernen
  • eigene Grenzen zu erfahren
  • körperliche Geschicklichkeit und Sicherheit zu entwickeln
  • sich im Raum zu orientieren
  • dem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen zu können
  • motorische Erfahrungen zu sammeln
  • sich in der Kleingruppe zurecht zu finden
  • Rücksicht auf andere zu nehmen
  • Regeln einzuhalten
  • Bewegungsabläufe nachzuvollziehen
  • Ideen einzubringen
  • Sich viel an der frischen Luft zu bewegen

So setzen wir es um:

  • regelmäßiges Turnen mit verschiedenen Materialien
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Bewegungslieder und -Spiele
  • Kindern Zeit geben, sich selbst auszuprobieren
  • Kinestetische Übungen/ Überkreuzübungen
  • Darauf achten, wie weit Ausdauer und eigenes Zutrauen der Kinder reichen
  • Bei entsprechendem Wetter, so oft wie möglich in den Garten gehen
  • Naturtag (1x wöchentlich)

Gesundheitserziehung/Sexualerziehung

Das Kind soll lemen:

  • seinen Körper zu pflegen
  • Hygienemaßnahmen zu beachten
  • eine gesunde Lebensweise zu führen
  • Gefahrenquellen richtig einzuschätzen
  • sich bei Verletzungen richtig zu verhalten
  • Krankheiten vorzubeugen
  • dass Arztbesuche sein müssen
  • dass gesunde Ernährung wichtig ist
  • seinen Körper kennen zu lernen (Unterschiede)

So setzen wir es um:

  • einüben von hygienischen Verhaltensweisen ( vor dem Essen, nach der Toilette immer Hände Waschen)
  • gesunde Brotzeit
  • Zubereiten von gesundem Essen
  • Sachbücher, Bilderbücher, Geschichten über Gesundheit
  • Kinder immer wieder informieren
  • Richtiger Umgang mit Messer, Schere...
  • Regeln aufstellen, die die Verletzungsgefahr Vermeiden

Religiöse Erziehung

Das Kind soll lernen:

  • zu beten
  • dass Jesus als gutes Vorbild und Freund gilt
  • dass es kirchliche Feste im Jahr gibt
  • dass die Kirche ein besonderer Ort ist
  • dass es wichtig ist, Nächstenliebe zu haben

So setzen wir es um:

  • beten im Morgenkreis, beim Essen und verschiedenen Anlässen
  • Religiöse Lieder singen
  • hören und betrachten von biblischen Geschichten
  • gemeinschaftliches Feiem von Gottesdiensten und religiösen Festen
  • Zusammenarbeit mit dem Pfarrer (Blasiussegen, Aschenkreuz)

Hauswirtschaftlicher Bereich

Das Kind soll lernen:

  • Tischsitten zu beachten
  • mit verschiedenen Haushaltsgeräten umzugehen
  • wie eine Mahlzeit zubereitet wird
  • Welche Zutaten ein Gericht benötigt und in welcher Reihenfolge sie verwendet werden
  • Sicherheitsvorschriften zu beachten (nicht auf die Herdplatte langen, heiß u kalt. ...)

So setzen wir es um:

  • Schleckermäulchentage
  • Kochtage mit den Kindern abhalten, Speisen gemeinsam zubereiten
  • Rezepte aussuchen, Zutaten besprechen u. erklären, evtl. schmecken, riechen lassen
  • Kinder in der täglichen Hausarbeit mithelfen lassen
  • Gemeinsam Tischdecken
  • Eltern einladen und bekochen (z.B. Muttertag, Weihnachten)

Entspannungsübungen

Das Kind soll lernen:

  • dass Entspannung wichtig ist
  • Techniken zum Entspamien und Ausruhen erproben
  • Stille erfahren
  • Sich auf Phantasie - Reisen einzulassen

So setzen wir es um:

  • Sinnesübungen
  • Mandalas malen
  • Gezielte Entspannungsübungen
  • Meditation
  • Phantasiereisen
  • Lichtentspannung

Vorschulische Erziehung

Das Kind soll lernen:

  • sich für eine vorgegebene Zeit zu konzentrieren
  • Infoquellen zu finden, mit denen es Arbeiten fertig stellen kann
  • das phonologische Bewusstsein
  • den Zahlenraum von 0 bis 10 und begreifen
  • die Zahlen richtig zu schreiben
  • verschiedene Fonnen, Farben, und Mengen

So setzen wir es um:

  • Sprachprogramm
  • Sätze und Wörter hören, verstehen und sprechen
  • reimen, lautieren, Silben klatschen
  • Zahlenprogramm
  • Zahlen schreiben
  • Rechenheft der Zahlen mit „Hausaufgabe“
  • Arbeitsblätter zum Thema
  • Mengen erfahren
  • Lernspiele zu den verschiedenen Bereichen
  • Schwungübungen
  • grob- und feinmotorische Förderung
  • richtige Stifthaltung
  • "S" - Linien ziehen mit dem Lineal
  • Umgang mit den schulischen Materialien
  • Benimmregeln in der „Schulgruppe“

Schulkindbetreuung (momentan nicht möglich)

Die Aufnahme von Schulkindern in unserer Einrichtung ist ein Angebot an berufstätige Eltern, die Zeit zwischen Schulende und Arbeitsende eines Elternteils zu überbrücken.

Wir bieten Schulkindbetreuung von einer Buchungskategorie
1-2 Std., 2-3 Std. und 3-4Std an.

Die Verantwortung für das Schulkind beginnt mit Eintreffen des Kindes in unserer Einrichtung. Die Eltern verpflichten sich, jederzeit telefonisch erreichbar zu sein, falls das Schulkind zum vereinbarten Zeitpunkt nicht in der Einrichtung eintrifft.
Das Schulkind verbleibt bis Abholung durch die Eltern oder einer beauftragten Person im Kindergarten.
Soll ein Kind eigenverantwortlich nach Hause, bedarf dies der vorherigen schriftlichen Vereinbarung.

Hausaufgabenbetreuung findet von MONTAG - DONNERSTAG statt.

FREITAG ist hausaufgabenfrei. Auf Wunsch werden Hausaufgaben auch am Freitag erledigt.

Frei am Freitag bedeutet : Hier haben die Eltern die Möglichkeit einen Einblick über die Arbeitsweise ihrer Kinder zu bekommen.
Die Zeit der betreuten Hausaufgabe betragt l Stunde.
Die Hausaufgabe wird Korrektur gelesen.
Es finden keine Leseübungen im Kindergarten statt.
Die Büchertaschen werden aus Sicherheitsgründen im Glashaus abgestellt.

Ferienbetreuung (momentan nicht möglich)

Während der Schulferien ist eine weitere Betreuung möglich. Die Ferienbetreuung wird im Schulkind - Aufnahmevertrag bereits vor Beginn der Betreuung in der Einrichtung mit Buchungskategorien festgelegt.

Freispiel

Das Freispiel nimmt einen großen Teil unserer Kindergartenzeit in Anspruch.
Die Freispielzeit hat einen großen Stellenwert für das Kind und das Personal. 

Freispiel bedeutet für das Kind:

  • richtigen Umgang mit Spielmaterialien kennenlernen
  • ich gehe meine Spielbedürfnissen selbständig nach
  • ich gestalte das Spiel selbst nach eigenen Interessen und Neigungen
  • ich wähle meinen Spielort selbst
  • ich lege die Spielzeit selbst fest
  • ich spiele allein oder mit anderen
  • ich beobachte, was andere Kinder tun (wichtig für die Kleinen)
  • ich finde meinen Platz im Spielgeschehen (Mitläufer, Anführer)
  • ich muss Kompromisse schließen
  • ich muss lernen mit Konflikten umzugehen
  • ich kann entdecken, gestalten, betrachten, nachmachen oder erfinden
  • Förderung der Gesamtentwicklung und Persönlichkeitsbildung

Durch das Spiel verarbeiten die Kinder ihre täglichen Erfahrungen und auch Ängste. Sie durchleben im Spiel verschiedene Gefühle wie Freude, Ärger, Wut und Stärke. Sie lernen sich besser kennen und merken, wann sie reagieren müssen. Beim Ausprobieren der eigenen Handlungsmöglichkeiten gewinnt das Kind Selbstsicherheit und Selbstvertrauen.

Spielen fördert die Phantasie und Kreativität, was in der heutigen Zeit sehr wichtig ist, da vieles schon vorgegeben ist oder wird.
Es fördert auch Ausdauer, Merkfähigkeit und Konzentration. Dies geschieht spielerisch, also auch unbewusst. 

Die Kinder lernen sich mit anderen auseinander zu setzen, auch durch zu setzen. Sie müssen sich in der Kleingruppe auch äußern können, den anderen Kindem ihre Bedürfnisse mitteilen.

Die Kinder erleben im Freispiel also viele Bereiche und dies ohne Anleitung vom Personal. Die Kinder entdecken und begreifen Gegenstände durch Ausprobieren und Experimentieren. Sie erfassen Dinge mit Sinnen und lernen diese zu benennen, zu vergleichen und zu Unterscheiden, sowie den Nutzen zu erkennen.

Das Kind lernt begrifflich zu denken und logische Stnıktur seinen Verstandes aufzubauen. Das freie Spiel ist auch Vorbereitung fiír das Leben.

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